{"id":681,"date":"2016-08-12T13:29:14","date_gmt":"2016-08-12T13:29:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.radio-science.eu\/?page_id=681"},"modified":"2026-04-29T14:30:58","modified_gmt":"2026-04-29T14:30:58","slug":"extrasolare-planeten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fip-koeln.de\/en_us\/extrasolare-planeten\/","title":{"rendered":"Extrasolare Planeten"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was sind Exoplaneten?<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Seit der Mensch Planeten als Teil des heliozentrischen Weltbildes verstand und die Verwandtschaft der Sterne am Himmel mit unserer Sonne erkannte, wurde vermutet, dass auch um andere Sterne Planeten existieren (z.B. Giordano Bruni 1548-1600). Wie viele solcher Planeten kann es geben? \u00c4hneln diese Planeten den Planeten in unserem Sonnensystem oder ist unser Sonnensystem einzigartig?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese fundamentalen Fragen tragen dazu bei, dass die Suche nach Planeten au\u00dferhalb unseres Sonnensystems (extrasolare Planeten) zu einem wesentlichen Bereich der wissenschaftlichen Forschung wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten um 51 Pegasi (Mayor &amp; Queloz, 1995) wurde die Suche nach extrasolaren Planeten enorm intensiviert und bis heute (21.05.2014) 1792 Planeten entdeckt. Diese Planeten befinden sich alle in unserer Milchstra\u00dfe. Abbildung 1 zeigt das Planetensystem 51 Pegasi im Vergleich zu unserem Sonnensystem. Zum Gr\u00f6\u00dfenvergleich des Systems ist links die Bahn des Merkurs mit eingezeichnet und rechts die Bahnen aller Planeten in unserem Sonnensystem ( einschlie\u00dflich des Zwergplaneten Pluto).<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 1:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image1-225x300.png\" alt=\"image1\" class=\"wp-image-871\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image1-225x300.png 225w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image1-332x442.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image1.png 517w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"224\" height=\"300\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image2-224x300.png\" alt=\"image2\" class=\"wp-image-881\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image2-224x300.png 224w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image2.png 515w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Welche K\u00f6rper als extrasolare Planeten bezeichnet werden d\u00fcrfen legte 2003 die IAU Working Group on Extrasolar Planets fest:<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6rper mit einer wahren Masse unterhalb der Massengrenze f\u00fcr thermonukleare Fusion von Deuterium (&lt; 13 Jupitermassen f\u00fcr K\u00f6rper mit solarer Metallizit\u00e4t), die sich in einem Orbit um einen Stern oder um \u00dcberreste eines Sterns befinden (die Planetenentstehung spielt dabei keine Rolle) sind extrasolare Planeten. Die wiederum \u00fcber Masse\/Gr\u00f6\u00dfe wie in unserem Sonnensystem definiert werden (Jupiter, Neptun, Erde).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bezeichnung eines extrasolaren Planeten ist ebenso fest gelegt. Sie setzt sich aus dem Namen seines Zentralsterns und kleinen Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge nach ihrer Entdeckung von innen nach au\u00dfen zusammen (siehe Abbildung 2 (DLR <a href=\"http:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10081\/151_read-8560\/year-all\/#gallery\/12713\">http:\/\/www.dlr.de\/dlr\/desktopdefault.aspx\/tabid-10081\/151_read-8560\/year-all\/#gallery\/12713<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 2:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image3.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"212\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image3-300x212.jpeg\" alt=\"image3\" class=\"wp-image-864\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image3-300x212.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image3-332x234.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image3.jpeg 699w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die bis heute entdeckten extrasolaren Planetensysteme zeigen ein weites Feld der Entwicklungszust\u00e4nde. Es gibt Planeten, die ihren Stern auf sehr nahen exzentrischen Orbits (e &gt; 0,3) umkreisen (Zum Vergleich: die gr\u00f6\u00dften Exzentrizit\u00e4ten in unserem Sonnensystem sind e = 0,2 f\u00fcr Merkur und Pluto). Andere extrasolare Planeten befinden sich auf Orbits, die wesentlich geringere Entfernungen von ihrem Stern haben, als der sonnenn\u00e4chste Planet Merkur (0,39 AU) in unserem Sonnensystem. Nicht nur die Orbits der extrasolaren Planeten weisen eine hohe Variabilit\u00e4t auf, auch unterscheiden sich die Planeten durch ihre innere Struktur und Zusammensetzung (Gesteinsplaneten, Gasriesen). Die Sterne selber zeigen ein ebenso breites Spektrum. Es gibt nicht nur Hauptreihensterne wie unsere Sonne, sondern auch massearme Sterne, Riesen, wei\u00dfe Zwerge und Pulsare, die von planetaren Begleitern umkreist werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Leben wie wir es in Planetensystemen definieren, ist nur innerhalb der habitablen Zone m\u00f6glich. Sie ist dadurch charakterisiert, dass in ihrem Bereich Wasser haupts\u00e4chlich in einem fl\u00fcssigen Aggregatzustand vorliegt, welches als Voraussetzung f\u00fcr Leben gilt. Der Bereich der habitablen Zone ist von dem Sterntyp abh\u00e4ngig. In unserem Sonnensystem reicht die habitable Zone von der Marsbahn bis zum Orbit der Venus (0,95 \u2013 1,37 AU, Kasting et al., 1993). F\u00fcr hei\u00dfere Sterne befindet sich die habitable Zone weiter entfernt vom Stern und f\u00fcr k\u00fchlere Sterne liegt sie n\u00e4her am Stern (Abbildung 3). <a href=\"http:\/\/kepler.nasa.gov\/images\/CompLifeZoneRGBwTxt-full.jpeg\">http:\/\/kepler.nasa.gov\/images\/CompLifeZoneRGBwTxt-full.jpeg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 3:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"168\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4-300x168.jpeg\" alt=\"image4\" class=\"wp-image-865\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4-300x168.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4-700x393.jpeg 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4-332x186.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image4.jpeg 745w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Detektionsmethoden<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit Ende des Mittelalters und Einf\u00fchrung des heliozentrischen Weltbildes, welches die Sonne in den Mittelpunkt unseres Planetensystems setzte, vermutete man, dass auch um andere Sterne Planeten existieren k\u00f6nnten (z.B. Giordano Bruno 1548-1600). Dennoch sollte der Nachweis und die Entdeckung des ersten Exoplaneten erst am Ende des 20ten Jahrhunderts gelingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die direkte Beobachtung eines Exoplaneten ist nur in Ausnahmef\u00e4llen m\u00f6glich. Da der Stern den der Exoplanet umkreist eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Leuchtkraft als der Planet besitzt \u00fcberstrahlt er daher alle schwachleuchtenden K\u00f6rper in seiner n\u00e4heren Umgebung. Nur im Falle sehr junger Planetensysteme, welche noch einen gro\u00dfen Teil der Scheibe besitzen aus dem sich die Planeten bilden, schirmt die Scheibe das Licht des Sterns ausreichend ab und bei Aufsicht auf die Scheibe k\u00f6nnen bereits entstandene oder entstehende Exoplaneten beobachtet werden (&#8222;direkt imageing&#8220;) (Abbildung 4).<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 4:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5.jpeg\" alt=\"image5\" class=\"wp-image-866\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5.jpeg 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5-300x200.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5-700x467.jpeg 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image5-332x221.jpeg 332w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem \u00fcberwiegenden Teil der Planetensysteme ist es nur m\u00f6glich indirekt durch Beobachtung des Sterns auf vorhandene Exoplaneten zu schlie\u00dfen. Erst die Entwicklung neuer Methoden, gr\u00f6\u00dfere und bessere Teleskope, Weltraumfahrt und unsere heutige Computertechnik erm\u00f6glichte die Entdeckung der Exoplaneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere zwei Methoden haben zur Entdeckung eines Gro\u00dfteils der heute bekannten Exoplaneten gef\u00fchrt (Transit- und Radialgeschwindigkeitsmethode).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\n<h4>Transitmethode<\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Von einem planetaren Transit spricht man, wenn ein Planet auf seiner Kreisbahn um den Stern von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbeizieht. W\u00e4hrend dieses Transits verdeckt der Planet einen kleinen Teil des Sterns und es kommt zu einem kurzen, periodischen Helligkeitsabfall der Intensit\u00e4t des Sternlichts (Abbildung 5).<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 5:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image6.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"187\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image6-300x187.png\" alt=\"image6\" class=\"wp-image-867\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image6-300x187.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image6-332x207.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image6.png 533w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein jupitergro\u00dfer Planet, der um einen sonnen\u00e4hnlichen Stern kreist, verursacht einen Helligkeitsabfall von ca. 1%.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinere Gesteinsplaneten mit einem \u00e4hnlichen Radius wie unsere Erde verursachen nur einen Helligkeitsabfall von ca. 0.01%. Unter Ausnutzung der Periodizit\u00e4t lassen sich diese Planeten durch lange, durchg\u00e4ngige Beobachtung der Sterne entdecken. Hierzu werden CCD Sensoren vergleichbar mit denen in einer herk\u00f6mmlichen digitalen Kamera an Teleskopen eingesetzt. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden (30 Sekunden bis 30 Minuten) werden mit den Teleskopen &#8222;Fotos&#8220; aufgenommen. Aus diesen Fotos wird eine Zeitreihe von Lichtintensit\u00e4ten des Sterns, die sogenannte Lichtkurve, erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag\/Nachtwechsel und wechselndes Wetter verhindern eine m\u00f6glichst durchgehende Beobachtung bei der Verwendung von bodengest\u00fctzte Teleskope. Au\u00dferdem ist die Aufl\u00f6sung der Lichtkurven durch die limitierende Erdatmosph\u00e4re begrenzt.&nbsp; Deshalb werden Weltraumteleskope wie CoRoT und Kepler, die die Transitmethode anwenden, so erfolgreich zur Suche nach Exoplaneten eingesetzt. Vom Weltraum aus ist eine durchgehende Beobachtung ohne Einfluss einer st\u00f6renden Atmosph\u00e4re m\u00f6glich. Nur so ist eine Entdeckung kleiner erd\u00e4hnlicher Exoplaneten m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 6:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image11-e1435234122475.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"71\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image11-e1435234122475-300x71.jpeg\" alt=\"image11\" class=\"wp-image-873\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image11-e1435234122475-300x71.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image11-e1435234122475-1024x243.jpeg 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image11-e1435234122475.jpeg 1112w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein planetarer Transit ist allerdings nicht die einzige Ursache, der zu einer Ver\u00e4nderung der Helligkeit des Sterns f\u00fchrt. Insbesondere bei hochaufgel\u00f6sten Lichtkurven (Abbildung 6) f\u00fchren Sternpulsation, Sternflecken und einzelne Ausbr\u00fcche ebenfalls zu Variationen in der Lichtkurve des Sterns. Diese Variationen \u00fcberlagern den Transit und \u00fcbertreffen dessen Tiefe um das Vielfache. Au\u00dferdem verursachen stellare Begleiter des Sterns oder Doppelsternen in der n\u00e4heren Umgebung des Zielsterns ebenfalls Transits, welche f\u00e4lschlicherweise mit planetaren Transits verwechselt werden k\u00f6nnen. Daher m\u00fcssen diese Variationen zuerst entfernt und Transits von Doppelsternen identifiziert werden.<br>Werden in einer stellaren Lichtkurve mehrere periodische planetare Transits entdeckt, lassen sich einige Eigenschaften \u00fcber den Planeten bestimmen. Mit genauer Kenntnis des Sterns l\u00e4sst sich \u00fcber die Transitperiode, welche der Umlaufzeit des Planeten um den Stern entspricht, und der Transitdauer die Entfernung zum Stern berechnen. Aus der Tiefe des Intensit\u00e4tsabfalls der Lichtkurve l\u00e4sst sich der Radius des m\u00f6glichen Planeten bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren entwickeln sich immer mehr neue Ans\u00e4tze, um zus\u00e4tzliche Informationen aus den planetaren Transits in den Lichtkurven zu gewinnen. Trotz der wiederkehrenden Periodizit\u00e4t des planetaren Transits lassen sich manchmal Abweichungen im Bereich von Sekunden bis mehrerer Stunden messen (Transit Time Variation).<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin wird versucht aus der Form des Transits auf Eigenschaften des Planeten wie Massenverteilung, Ringe, Monde etc. zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zur vollst\u00e4ndigen Charakterisierung des Planeten sehr wichtige Eigenschaft l\u00e4sst sich mit Hilfe der Transitmethode jedoch nicht bestimmen: Die Masse des Planeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Grund wird die Transitmethode sehr gerne zusammen mit der Radial-Geschwindigkeitsmethode eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\n<h4>Radial-Geschwindigkeits-Methode<\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Eigentlich kreist ein Planeten nicht um den Zentralstern. Tats\u00e4chlich kreisen sowohl Planeten als auch Sterne um den gemeinsamen Schwerpunkt des Systems, welcher allerdings durch die viel gr\u00f6\u00dfere Masse des Sterns sehr nahe am Stern liegt. Das f\u00fchrt allerdings dazu, dass der Stern nicht still steht, sondern um diesen gemeinsamen Schwerpunkt mit der gleichen Periode wie der Planet kreist. Das hei\u00dft, der Stern kommt &#8211; von der Erde aus gesehen &#8211; abwechselnd auf den Betrachter zu und bewegt sich dann wieder von ihm weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 7:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image8.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"193\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image8-300x193.png\" alt=\"image8\" class=\"wp-image-869\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image8-300x193.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image8-332x213.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image8.png 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Bewegung f\u00fchrt zu einer Dopplerverschiebung im Spektrum des ausgesendeten Sternenlichtes. Das Licht wird blauer, wenn sich der Stern dem Beobachter n\u00e4hert und roter, wenn sich der Stern entfernt (Abbildung 7) Denn gleichen Effekt gibt es im h\u00f6rbaren Bereich. Wenn sich ein Fahrzeug mit Sirene n\u00e4hert sendet die Sirene einen h\u00f6heren Ton aus wenn der Wagen sich n\u00e4hert und einen tieferen Ton, wenn sich der Wagen wieder entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Je h\u00f6her die Geschwindigkeit des Sterns ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist die gemessene Dopplerverschiebung des Spektrums.<\/p>\n\n\n\n<p>Je gr\u00f6\u00dfer der Begleiter und je n\u00e4her er seinem Stern ist, desto schneller bewegt sich der Stern um den gemeinsamen Schwerpunkt. Speziell entwickelte Spektrographen an gro\u00dfen bodengest\u00fctzten Teleskopen wie HARPS am 3,6 m Teleskop der ESO Sternwarte in La Silla, Chile k\u00f6nnen Bewegungen von Sternen in unsere Richtung auf bis zu 1 m\/s bzw. 3,6 km\/h genau messen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe dieser Methode l\u00e4sst sich au\u00dfer der Orbitperiode des Planeten um den Stern insbesondere auch die Masse des Planeten bestimmen. Da jedoch mit dieser Methode nur der Anteil der Geschwindigkeit des Sterns in unserer Richtung bestimmt wird und die Bahnneigung des Orbits (Inklination) zu unserer Blickrichtung nicht bekannt ist, kann allerdings nur eine untere Grenze f\u00fcr die Masse ( m*sin i) bestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kombiniert man die Radialgeschwindigkeitsmethode mit der Transitmethode, so kann aus der Existenz des Transits eine gr\u00f6\u00dfere Inklination ausgeschlossen und auf diese Weise die genaue Masse bestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem aus der Transitmethode bestimmten Radius und der aus der Radialgeschwindigkeitsmethode bestimmten Masse des Planeten l\u00e4sst sich letztlich auch die Dichte des Planeten berechnen. Auf diese Weise k\u00f6nnen&nbsp; R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Art (Gasplanet, Gesteinsplanet) und die Zusammensetzung des Planeten gezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kombination der beiden Methoden erm\u00f6glicht eine vollst\u00e4ndige Charakterisierung des Planeten und damit auch den physikalischen Nachweis durch zwei unabh\u00e4ngige Messmethoden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\n<h4>Andere Methoden<\/h4>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu diesen beiden sehr erfolgreich eingesetzten Methoden, die zur Entdeckung des Gro\u00dfteils der heute bekannten Exoplaneten f\u00fchrte, sollten noch weitere Methoden zur Entdeckung von Exoplaneten erw\u00e4hnt werden. Diese Methoden setzen h\u00e4ufig jedoch spezielle Bedingungen voraus, die nur f\u00fcr eine jeweils sehr eingeschr\u00e4nkte Gruppe von Sternen gelten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Direktbeobachtung<\/strong><br>Bereits erw\u00e4hnt wurde die Direktbeobachtung von Planeten (&#8222;direct imaging&#8220;). Sterne und deren zugeh\u00f6rigen Planeten entstehen durch kollabierenden Gaswolken unter Bildung einer Staubscheibe. Diese Staubscheibe schirmt das Licht des Zentralstern soweit ab, dass unter Umst\u00e4nden eine Beobachtung dieser Protoplaneten m\u00f6glich ist.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Pulsar Timing<\/strong><br>Pulsare sind schnell rotierende Neutronensterne, die w\u00e4hrend ihrer Rotation periodische Radiosignale aussenden. Die Abst\u00e4nde der Pulse ist bis hinunter in den Bereich von Millisekunden sehr kurz und \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume sehr konstant. Aus der Ver\u00e4nderung der Laufzeit der Pulse kann die durch einen Planeten verursachte leichte Bewegung des Pulsars bestimmt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Microlensing<\/strong><br>Beim Microlensing handelt es sich um einen Effekt aus der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie. Wenn ein massereicher K\u00f6rper wie z.B. ein Stern w\u00e4hrend der Beobachtung eines anderen Sterns im Hintergrund zuf\u00e4llig im Vordergrund vorbeizieht, verst\u00e4rkt dieser Stern im Vordergrund das Licht des Sterns im Hintergrund wie eine Linse. Die Intensit\u00e4t der Lichtkurve erh\u00f6ht sich f\u00fcr kurze Zeit. Wird dieser vorbeiziehende Stern von einem Planeten begleitet kann es zu einem charakteristischen zweiten kleinen Peak in der Lichtkurve kommen. Da die Bewegung des Sterns im Vordergrund unabh\u00e4ngig von der Bewegung des Sterns im Hintergrund ist, kann diese Beobachtung nur einmal gemacht werden und die ben\u00f6tigte Konstellation ist sehr selten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Astrometrische Methode<\/strong><br>Auch bei der astrometrischen Methode macht man sich die Bewegung von Stern und Planet um einen gemeinsamen Schwerpunkt zu nutze. Es wird versucht die schwache durch den Planeten verursachte Bewegung des Sterns relativ zu den umgebenden Sternen zu messen. Hierzu ist allerdings eine hohe Pr\u00e4zision n\u00f6tig, die bisher noch nicht erreicht wurde. Gro\u00dfe Hoffnung liegt hier auf der k\u00fcrzlich gestarteten GAIA Mission, die bei ihrer astrometrischen, photometrischen und spektroskopischen Durchmusterung unserer Milchstra\u00dfe auch die Genauigkeit erreichen soll, zumindest sehr massereiche Planeten zu finden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Exoplanetenforschung am RIU:<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Hier von Chef: Chronologisch die Entwicklung der Exoplanetenforschung am RIU<\/p>\n\n\n\n<p>Am Schluss die \u00dcberleitung zu den einzelnen Schwerpunkten\/Themen an, denen zur Zeit gearbeitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Martin P\u00e4tzold ist CO-I von CoRoT gewesen. Das RIU, Abteilung Planetenforschung ist ein Teil des Detektionsteams von CoRoT gewesen. Die Aufgabe bestand darin die Lichtkurven von CoRoT nach Transits von Planeten zu untersuchen und damit Planetenkandidaten zu detektieren, die mit RV nachbeobachet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Detektion von Transits ist Bestandteil der extrasolaren Planetenforschung am Institut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt am RIU ist die Gezeitenentwicklung von extrasolaren Planeten (P\u00e4tzold, M. und H. Rauer, 2002; P\u00e4tzold, M., L. Carone und H. Rauer, 2004; P\u00e4tzold, M. 2014).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Untersuchungsgebiet am RIU ist die Transit Time Variation, die auf der gravitativen Beeinflussung von Planeten im gleichen stellaren System (Multiplanetensysteme) beruht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird mit vielen Wissenschaftlern\/Instituten zusammen gearbeitet, wodurch sich stetig neue Aufgabengebiete ergeben:<\/p>\n\n\n\n<p>Landessternwarte Tautenburg<\/p>\n\n\n\n<p>DLR Berlin<\/p>\n\n\n\n<p>(CoRoT-Team?<\/p>\n\n\n\n<p>Plato?)<b><br><\/b><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Detektion <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Rheinische Institut f\u00fcr Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung entwickelt seit 2004? Software zur Detektion von Exoplaneten. Weltraumteleskope wie CoRoT und Kepler beobachten 10000 bis 100000 Sterne gleichzeitig.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 8:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"176\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9-300x176.png\" alt=\"image9\" class=\"wp-image-870\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9-300x176.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9-1024x602.png 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9-700x411.png 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9-332x195.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image9.png 1114w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr jeden dieser 100000 beobachteten Stern wird eine Lichtkurve erzeugt in der ein m\u00f6glicher planetarer Transit durch unz\u00e4hlige St\u00f6rungen \u00fcberlagert wird (Abbildung 8). Ohne den Einsatz von Supercomputern und Software zur Filterung der St\u00f6rungen und Detektion dieser planetaren Transits ist eine Suche nach Exoplaneten nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das RIU-PF war eines der offiziellen Detektionsteams bei CoRoT, der ersten Weltraummission zur Suche nach Exoplaneten. F\u00fcr diese Mission wurde bis zu Ihrem Start 2006 eine Softwarepipeline entwickelt um diese Lichtkurven zu filtern und planetare Transits automatisch zu detektieren (Diplomarbeit Gahr 2006, Grziwa et al. 2012). Zur Verarbeitung der Daten werden leistungsstarke Supercomputer wie momentan z.B. CHEOPS das HPC-Cluster des RRZK der Universit\u00e4t K\u00f6ln eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 9:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image10.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"243\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image10-300x243.jpeg\" alt=\"image10\" class=\"wp-image-872\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image10-300x243.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image10-332x269.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image10.jpeg 583w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der sechsj\u00e4hrigen Mission hat das RIU-PF an der Detektion der planetaren Kandidaten gearbeitet und war mitverantwortlich f\u00fcr die Auswahl der Kandidaten zur bodengest\u00fctzten Nachbeobachtung. Im Laufe der Mission wurden 33 Planeten, insbesondere CoRoT-7b der erste nachgewiesene Gesteinsplanet entdeckt. Hunderte weitere Kandidaten warten noch auf ihre Best\u00e4tigung durch bodengest\u00fctzte Nachbeobachtung. Durch die w\u00e4hrend der Mission gesammelten Erfahrungen wurde und wird die Detektionspipeline stetig weiterentwickelt (Abbildung 9). 2010 wurde eine Software entwickelt und in die Detektionspipeline integriert (Diplomarbeit Grziwa 2010), welche Kombinationen von Doppelsternen simuliert und mit den Transits in den Lichtkurven vergleicht. Dadurch k\u00f6nnen Transits von Doppelsternen identifiziert und Verwechslungen mit planetaren Transits ausgeschlossen werden. Um stellare Variationen und andere St\u00f6rungen in Lichtkurven st\u00e4rker zu reduzieren, wurden neue auf Wavelets basierende Filtermethoden (VARLET, PHALET Grziwa 2014 in prep.) entwickelt (Abbildung 10). VARLET ist in der Lage Variationen und Spr\u00fcnge von Lichtkurven fast vollst\u00e4ndig zu separieren, ohne Transits vollst\u00e4ndig aus der Lichtkurve zu entfernen. Somit kann wesentlich leichter nach Transits von kleinen Planeten gesucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 10:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"206\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7-300x206.jpeg\" alt=\"image7\" class=\"wp-image-868\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7-300x206.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7-1024x704.jpeg 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7-700x481.jpeg 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7-332x228.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image7.jpeg 1117w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>PHALET ist in der Lage periodische Signale bekannter Frequenz wie Transits oder Doppelsterne aus einer Lichtkurve zu separieren. Dadurch lassen sich Planetensysteme und Planeten in Doppelsternsystemen deutlich einfacher finden. 2014 wurden VARLET gefilterten Lichtkurven des Weltraumteleskops CoRoT offiziell von der CNES in das Datenarchiv aufgenommen. Seit der Verf\u00fcgbarkeit der Kepler Daten hat das RIU-PF auch diese Lichtkurven mit ihrer Detektionspipeline nach Exoplaneten durchsucht. Dabei wurden tausende m\u00f6gliche Exoplaneten detektiert. Ein Vergleich mit den Listen des Kepler Teams (Kandidates of Interest) konnte 95% der gefundenen Kandidaten best\u00e4tigen. Weitere bisher unbekannte Kandidaten wurden gefunden werden weiter untersucht. Momentan arbeitet das Rheinische Institut f\u00fcr Umweltforschung an der Entwicklung spezialisierter Filter zur Entfernung von St\u00f6rungen des Instruments und neuen Detektionsalgorithmen. Au\u00dferdem wird versucht \u00fcber die reine Detektion und Ausschluss von Fehldetektionen hinaus, m\u00f6glichst viele Parameter des Planeten m\u00f6glichst genau direkt aus der Lichtkurve zu bestimmen. Die Bestimmung der Transit Time Variationen (TTV) und Transit Shape Variationen (TSV) sollen dabei helfen. Dadurch ist gew\u00e4hrleistet, dass f\u00fcr zuk\u00fcnftige Missionen eine immer bessere Charakterisierung m\u00f6glichst vieler Exoplaneten m\u00f6glich ist. Nur so l\u00e4sst sich die Vielzahl an verschiedenen Planetensystemen erforschen und R\u00fcckschl\u00fcsse auf unser Sonnensystem ziehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gezeiten<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Transit Time Variation<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Untersuchungsgebiet am RIU ist die Transit Time Variation. Diese beruht auf der gravitativen Beeinflussung von Planeten im gleichen stellaren System (Multiplanetensysteme).<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die gravitative Beeinflussung wird die Geschwindigkeit des Planeten auf seinem Orbit ge\u00e4ndert. Dies hat zur Folge, dass er zeitlich gesehen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auftauchen kann verglichen zu einer mittleren Periode. Dies bedeutet, dass sich seine Revolutionsperiode \u00e4ndert. Sichtbar wird dies dadurch, dass die Zeiten, an denen der Transit in den Lichtkurven auftaucht, sinusf\u00f6rmig um eine mittlere Transitperiode variieren&nbsp; (Abbildung 11)<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 11:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"204\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12-300x204.png\" alt=\"image12\" class=\"wp-image-874\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12-300x204.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12-700x476.png 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12-332x226.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image12.png 882w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Abweichung (O-C (Observed-Calculated)) der Transitzeiten (gr\u00fcne Punkte) von einer mittleren Periode (graue Linie) wird als Transit Time Variation (kurz: TTV) bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Messungen der Transitzeiten und Abweichungen von einer mittleren Periode kann auf die Anwesenheit von weiteren K\u00f6rpern hinweisen, die den Orbit des Transitplaneten st\u00f6ren. So kann auch ein unbekannter und nicht im Transit detektierter Planeten auf diese Weise entdeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Simulation der Planetensysteme k\u00f6nnen m\u00f6gliche Planetenkandidaten, die TTV aufweisen, untersucht werden und die orbitalen Parameter (z.B. Periode, Halbachse, Masse des Planeten, Inklination, Exzentrizit\u00e4t) des Systems abgesch\u00e4tzt werden. So kann untersucht werden, welche Planetenkonstellation die gemessene TTV erzeugen kann. Durch den Vergleich der gemessenen TTV und der simulierten TTV kann best\u00e4tigt werden, dass ein weiterer Planet (mit den berechneten Parametern) den Orbit des Transitplaneten st\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Untersuchung der Transitzeiten von Transitplaneten k\u00f6nnen daher auch Multiplanetensysteme entdeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Missionen<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><b>Weltraumteleskope <\/b><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Weltraumteleskope wie CoRoT, Kepler und PLATO verwenden die Transitmethode um nach Exoplaneten zu suchen. Warum bringt es so viele Vorteile, Weltraumteleskope f\u00fcr die Suche nach Exoplaneten einzusetzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst fallen einige offensichtliche Nachteile ins Auge:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Beschr\u00e4nkung der Nutzlast der Rakete erlaubt nur Teleskope mit einer verglichen zu bodengest\u00fctzten Teleskopen bescheidenen Gr\u00f6\u00dfe.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Aufwand f\u00fcr ein Weltraumteleskope entspricht dem Aufwand f\u00fcr ein bedeutend gr\u00f6\u00dferes bodengest\u00fctztes Teleskop.<\/li>\n\n\n\n<li>Kommt es zu Ausf\u00e4llen der Weltraumteleskope ist eine Reparatur sehr schwierig und h\u00e4ufig unm\u00f6glich (z.B. CoRoT und Kepler).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Diesen Nachteilen stehen zwei bedeutende Vorteile gegen\u00fcber:<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fehlen einer die Beobachtung st\u00f6renden Atmosph\u00e4re und die Unabh\u00e4ngigkeit von Tageszeit und Wetter.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 12:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"137\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13-300x137.png\" alt=\"image13\" class=\"wp-image-875\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13-300x137.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13-1024x470.png 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13-700x321.png 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13-332x152.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image13.png 1053w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"194\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14-300x194.png\" alt=\"image14\" class=\"wp-image-876\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14-300x194.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14-1024x664.png 1024w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14-700x454.png 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14-332x215.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image14.png 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch von der Erde aus wird mit Hilfe der Transitmethode nach Exoplaneten gesucht (z.B. TrES, OGLE, WASP, SuperWASP). Allerdings reicht bedingt durch die st\u00f6rende Atmosph\u00e4re die Aufl\u00f6sung nur aus, um gro\u00dfe jupiter\u00e4hnliche Gasriesen zu entdecken. Abbildung 12 zeigt die mit der Periode von 2,47 Tagen phasengestapelte Lichtkurve des jupitergro\u00dfen Exoplaneten TrES-2b. Unten ist das Ergebnis der bodengest\u00fctzten Beobachtung zu erkennen, durch welche der Planet entdeckt wurde. Der Transit mit einer Tiefe von 1% ist zu erkennen. Jedoch ist auch zu erkennen, dass die Aufl\u00f6sung nicht ausreicht den Transit eines erd\u00e4hnlichen Planeten mit einem hundertstel dieser Tiefe zu erkennen. In der oberen Abbildung ist der gleiche Transit dargestellt. Dieses Mal jedoch aufgezeichnet mit dem Weltraumteleskop Kepler. Das Rauschen ist hier bedingt durch die fehlende Atmosph\u00e4re um den Faktor 100 geringer. Diese Aufl\u00f6sung reicht aus um erd\u00e4hnliche Planeten entdecken zu k\u00f6nnen. Die hohe Aufl\u00f6sung ist auch interessant um die Sterne zu studieren. Daher werden dieses Teleskope auch eingesetzt um Sternpulsationen, Sternflecken und Ausbr\u00fcche der verschiedenen Sterne zu studieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Suche nach Exoplaneten werden ein oder mehrere Teleskope mit gro\u00dfem \u00d6ffnungswinkel eingesetzt. Von einer CCD Kamera werden im Optischen ( oder Nahinfrarot) gro\u00dfe Sternfelder mit 10000-100000 Sternen gleichzeitig beobachtet. Unabh\u00e4ngig von Tag\/Nacht Wende und Wetter werden Bilder in Sekunden bzw. Minutenabst\u00e4nden erzeugt. Aus diesen Bildern werden dann mit Hilfe von Masken die Lichtkurven der einzelnen Sterne erzeugt. In den Instituten werden diese Lichtkurven mit Computerhilfe gefiltert und nach Transits durchsucht. Die auf diese Weise gefundenen Planetenkandidaten werden dann gew\u00f6hnlich mit bodengest\u00fctzten Teleskopen beobachtet, um den Planeten vollst\u00e4ndig zu charakterisieren.<br>Zwei dedizierte Weltraumteleskope zur Suche nach extrasolaren Planeten wurden bisher gestartet (CoRoT und Kepler). Von der ersten Idee bis zum Start einer Weltraummission vergehen h\u00e4ufig 20 Jahre. CoRoT war als franz\u00f6sische Mission der CNES zur seismischen Untersuchung von Sternen geplant. Nach der Entdeckung des ersten Exoplaneten 1995 wurde das Konzept unter Beteiligung der ESA und Instituten aus weiterer Staaten um die Suche nach extrasolaren Planeten erweitert. Somit hat Europa das erste Weltraumteleskop zur Suche nach extrasolaren Planeten gestartet. An der Mission waren drei deutsche Instituten beteiligt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>DLR Berlin, Institut f\u00fcr Planetenforschung<\/li>\n\n\n\n<li>Th\u00fcringer Landessternwarte Tautenburg<\/li>\n\n\n\n<li>Rheinisches Institut f\u00fcr Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung (RIU-PF)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Neben unz\u00e4hligen Planeten wurde mit CoRoT der erste Gesteinsplanet (CoRoT-7b) entdeckt.<br>Drei Jahre sp\u00e4ter startete die NASA ihr erstes Weltraumteleskop Kepler zur Suche nach Exoplaneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem deutlich gr\u00f6\u00dferen Teleskop wurden eine Vielzahl an Exoplaneten entdeckt. Auch das RIU-PF hat die mittlerweile \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Daten verarbeitet, konnte den Gro\u00dfteil der Entdeckungen best\u00e4tigen und hat eine Vielzahl zus\u00e4tzlicher Planeten entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den gro\u00dfen Erfolg dieser beiden Teleskope sind weitere Missionen f\u00fcr die Zukunft beschlossen worden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>CHEOPS<br>CHEOPS ist eine S-Klasse Mission (small) der ESA und soll 2017 gestartet werden. Mit Hilfe dieses Teleskops sollen haupts\u00e4chlich die Radien von Exoplaneten, die bereits mit der RV-Methode entdeckt worden sind bestimmt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>TESS<br>Der &#8222;Transiting Exoplanet Survey Satellite&#8220; (TESS) ist eine neue NASA Mission dessen Start f\u00fcr 2017 vorgesehen ist. Mit vier auf dem Satelliten montierten Teleskopen sollen im Verlauf der Mission 500000 Sterne beobachtet werden. Im Gegensatz zur Kepler Mission kann die NASA dieses Mal hellere Sterne ausw\u00e4hlen um eine bessere Charakterisierung der Transits und die Nachbeobachtung mit bodengest\u00fctzten Teleskopen f\u00fcr alle Exoplanetenkandidaten zu erm\u00f6glichen.&nbsp; Gleichzeitig soll TESS Ziele f\u00fcr das James Webb Space Teleskop (JWST) ausw\u00e4hlen.<\/li>\n\n\n\n<li>JWST<br>Das James Webb Space Teleskop der NASA (Start voraussichtlich 2018) ist der offizielle Nachfolger des Hubble Space Teleskops und wird mit einem 6,5m gro\u00dfen Hauptspiegel ausger\u00fcstet sein. Das Teleskop soll im Nah- und Mid-infrarot beobachten und ist au\u00dferdem mit einem leistungsf\u00e4higen Spektrograph ausgestattet. Das Teleskop wurde unter der Leitung der NASA in Kooperation weitere Staaten wie auch der ESA entwickelt. Die Entwicklung und der Unterhalt dieses leistungsst\u00e4rksten Teleskops wird voraussichtlich 8,8 Milliarden Dollar kosten (JWST Advisory Committee April 2014). Ein derartig leistungsstarkes Teleskop wird nat\u00fcrlich f\u00fcr viele verschiedene astrophysikalische Aufgaben eingesetzt. Ein Teil der verf\u00fcgbaren Beobachtungszeit wird allerdings auch der Suche und Beobachtung von Exoplaneten gewidmet.<\/li>\n\n\n\n<li>PLATO<br>PLATO (&#8222;Planetary Transits and Oscillations of stars&#8220;) ist ein geplantes Weltraumteleskop der ESA zur Suche nach Exoplaneten, welches als M-Klasse Mission (medium) im Februar 2014 ausgew\u00e4hlt worden ist. Es steht unter der Leitung von Heike Rauer vom Institut f\u00fcr Planetenforschung des DLR Berlin. Auch das Rheinische Institut f\u00fcr Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung ist an der Mission beteiligt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Start von PLATO ist f\u00fcr 2022-2024 geplant.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>CoRoT<\/strong><b> <\/b><\/h1>\n\n\n\n<p>CoRoT (<b>Co<\/b>nvection, <b>Ro<\/b>tation und planetare <b>T<\/b>ransits) war eine Mission der franz\u00f6sischen Weltraumbeh\u00f6rde CNES (Centre National d\u00b4Etudes Spatiales) in Zusammenarbeit mit der ESA (European Space Agency) und der Beteiligung weiterer Institute in Belgien, Brasilien, Deutschland (unter anderem das RIU, Abteilung Planetenforschung), England, \u00d6sterreich und Spanien. Die Ziele von CoRoT waren einerseits die Untersuchung der Entwicklung und des Aufbaues verschiedener Sterntypen durch die Erkundung des Sterneninneren mit Hilfe der Astroseismologie (Analyse stellarer Schwingungsmoden, Oszillation von Sternen), zum anderen die Entdeckung und Erforschung von extrasolaren Planeten mit der Transitmethode.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 13:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-877\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image15-215x300.jpg\" alt=\"image15\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image15-215x300.jpg 215w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image15-332x462.jpg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image15.jpg 459w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a>(Corot-seite)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Weltraumteleskop CoRoT (Abbildung 13) war ein relativ kleines, optisches (370-950 nm) afokales Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 0,27 m. Es enthielt zwei parabolische Spiegel mit einer Gesamtfokall\u00e4nge von 127 mm. Das Sichtfeld betrug 2,7\u00b0x3,05\u00b0. In Tabelle 1 sind die Kenndaten des Weltraumteleskops CoRoT zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<p>Tabelle 1:<\/p>\n\n\n\n<div align=\"leftr\">\n<table border=\"1\" width=\"660\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\" width=\"100\"><b>Masse<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"100\"><b>630 kg beim Start<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>Nutzlast<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>~ 300 kg<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>L\u00e4nge<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>4,1 m<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>Durchmesser<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>1,984 m<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>elektrische Leistung<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>530 Watt<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>Genauigkeit der Ausrichtung<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>0,5 arcsec<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>Daten\u00fcbertragung<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>1,5 Gbit\/Tag<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify; padding-left: 120px;\"><b>Speicherkapazit\u00e4t<\/b><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><b>2 Gbit<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Durch seinen polaren Erdorbit in einer H\u00f6he von 896 km konnte das Teleskop Sternfelder in der galaktischen Ebene beobachten, ohne dass die Erde die Sicht auf die Felder w\u00e4hrend eines Orbits verdeckt. Die H\u00f6he des Orbits war dadurch festgelegt, da oberhalb von 900 km die Sonnenstrahlung, vor allem die von energiereichen Protonen, zu stark ist und das Instrument besch\u00e4digen k\u00f6nnte und unterhalb verst\u00e4rkt St\u00f6reffekte durch das von der Erde zur\u00fcckgestreute Sonnenlicht auftreten k\u00f6nnte. Bedingt durch den Umlauf der Erde um die Sonne, wandert die Sonne im Laufe eines Jahres in das Sichtfeld des Teleskops. Damit sich das von der Erde reflektierte Streulicht nicht st\u00f6rend auf die Beobachtungen auswirkte, wurde das Teleskop zweimal j\u00e4hrlich um 180\u00b0 gedreht, so dass sich zwei entgegengesetzte Beobachtungsfelder ergaben (center im Sternbild Einhorn und anticenter im Sternbild Adler) mit einer ununterbrochenen Beobachtungszeit von maximal 150 Tagen (Abbildung 14). F\u00fcr jeden Beobachtungszeitraum wurde das Untersuchungsfeld versetzt, um neue Sterne zu beobachten (Insgesamt 163000 sonnen\u00e4hnliche Sterne mit scheinbaren Helligkeiten von 11-18 mag).<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 14:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image16.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"173\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image16-300x173.jpeg\" alt=\"image16\" class=\"wp-image-878\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image16-300x173.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image16-332x191.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image16.jpeg 528w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>(http:\/\/exoplanetarchive.ipac.caltech.edu\/docs\/datasethelp\/CoRoT_eyes_in_sky.jpg)<\/p>\n\n\n\n<p>Mit CoRoT wurde in der gesamten Missionsdauer von 2006-2012 eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen extrasolaren Planeten (von der Supererde bis zum aufgebl\u00e4hten Gasriesen) (32 Planetensysteme bis \u201eDatum\u201c), sowie 2 braune Zwerge entdeckt. Unter ihnen ist auch der erste zweifelsfreie Gesteinsplanet CoRoT-7b. Das sind allerdings \u201enur\u201c die best\u00e4tigten Planeten, deren Massen und Natur zweifelsfrei bestimmt werden konnten. Einige weitere hundert Planeten-Kandidaten werden noch untersucht. F\u00fcr die Nachbeobachtung der Planetenkandidaten standen viele Teleskope zur Verf\u00fcgung (Abbildung 15):<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 15:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[BILD]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Vortrag Bouchy noordwijk)<\/p>\n\n\n\n<p><b>Daten zu CoRoT:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2006:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Start am 27. Dezember 2006 vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) f\u00fcr eine Beobachtungsdauer von 3 Jahren<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image18.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-879\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image18-188x300.jpeg\" alt=\"image18\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image18-188x300.jpeg 188w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image18.jpeg 205w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a>&nbsp;(Corot-seite)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2007:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar 2007 begann der Satellit wissenschaftliche Daten aufzuzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image19.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-880\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image19.jpeg\" alt=\"image19\" width=\"279\" height=\"251\"><\/a>&nbsp;(Corot-seite)<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mai entdeckte CoRoT seinen ersten Planeten au\u00dferhalb unseres Sonnensystems (CoRoT-1b). Es ist die erste Entdeckung eines extrasolaren Planeten vom Weltraum aus.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image20.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-882\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image20-300x188.jpeg\" alt=\"image20\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image20-300x188.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image20-332x208.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image20.jpeg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>(Corot-seite)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2008:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oktober: Entdeckung von CoRoT-3b: einen Braunen Zwerg von 20 Jupitermassen (Abbildung<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image21.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-860\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image21-289x300.jpeg\" alt=\"image21\" width=\"289\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image21-289x300.jpeg 289w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image21-332x344.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image21.jpeg 382w\" sizes=\"auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/><\/a>&nbsp;(Corot-seite)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2009:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar wird der erste transitierende erd\u00e4hnliche Planet au\u00dferhalb unseres Sonnensystems entdeckt (CoRoT-7b). Die berechnete Dichte von CoRoT-7b ist etwas gr\u00f6\u00dfer als die der Erde. Das ist die Best\u00e4tigung, dass es sich nur um einen Gesteinsplaneten, einen erd\u00e4hnlichen Planeten, handelt. Der Planet umkreist seinen Stern in weniger als 21 Stunden. Dies ist bis dahin die k\u00fcrzeste Umlaufperiode eines Planeten (Ein Jahr ist k\u00fcrzer als ein Erdtag).<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz wurde die Mission bis April 2013 verl\u00e4ngert (1. Verl\u00e4ngerung)<\/p>\n\n\n\n<p>Im September zeigten weitere Beobachtungen des Sterns CoRoT-7, dass diese \u201eSupererde\u201c CoRoT-7b dort nicht alleine ihre Kreise zieht. Ein zweiter Gesteinsplanet umkreist den Stern mit einem etwas gr\u00f6\u00dferen Abstand. Damit wurden zum ersten Mal zwei erd\u00e4hnliche Gesteinsplaneten in einem anderem Sternensystem eindeutig nachgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2010:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz wurde der erste Gasriese mit einer moderaten Tempertaur entdeckt (CoRoT-9b).&nbsp; Moderat bedeutet im Vergleich zu den bislang entdeckten \u201ehei\u00dfen Jupitern\u201c, dass die Temperatur der Atmosph\u00e4re zwischen -23 und 157 Grad Celsius liegt. CoRoT 9-b war der bislang am weitesten von seinem Stern entfernte Exoplanet, der \u00fcber die Transitmethode entdeckt wurde (Periode von 95 Tagen).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2012:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli wird ein Planeten um einen Riesenstern entdeckt, der starke Gezeitenwechselwirkung aufweist (CoRoT-21b).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober wurde die Mission bis April 2016 verl\u00e4ngert (2. Verl\u00e4ngerung)<\/p>\n\n\n\n<p>Im November hatte das Weltraumteleskop CoRoT technische Schwierigkeiten und konnte keine wissenschaftlichen Daten mehr \u00fcbertragen. Die Mission wurde daraufhin beendet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image22.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"224\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image22-300x224.jpeg\" alt=\"image22\" class=\"wp-image-861\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image22-300x224.jpeg 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image22-332x248.jpeg 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image22.jpeg 619w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die anderen Planeten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>CoRoT-28: alter hot Jupiter mit geringer Masse<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-29b: hot jupiter in einer \u00fcberf\u00fcllten Umgebung<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-27b: massiver und dichter Planet<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-25b:saturn\u00e4hnlicher Planet auf einem kurzperiodischen Orbit<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-26b: Hot jupiter mit geringer Masse<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-24b und CoRoT-25c: neptungro\u00dfe Planeten, die ihren Stern alle 5,1 und 11,8 Tage umkreisen<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-16b: auf einer sehr elliptischen Bahn , aufgebl\u00e4hter Planet<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-17b: doppelt so als wie unser Sonnensystem<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-18b: j\u00fcngster Planet ( nur etwas mehr als ein Zehnter so alt wie unser Sonnensystem)<\/li>\n\n\n\n<li>CoroT-19b: sehr ausgebl\u00e4ht und nicht einmal ein Zehntel so dicht wie unsere Erde<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-20b: extrem dicht, 1,5 mal so dicht wie unsere Erde, dichter Kern<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-22b: saturngro\u00dfer Planet<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-8b: 30% kleiner als Saturn<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-10b: sehr elliptischer Orbit. Dadurch schwankt seine Tempertaur w\u00e4hrend eines vollen 13t\u00e4gigen Umlaufs zwischen 250-600\u00b0 C.<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-11b: umkreist einen regelrechten Wirbelwind von Stern, der nur 40 Stunden f\u00fcr eine Rotation ben\u00f6tigt (unsere Sonne ist im Vergleich mit einer 27 Tage Rotation dagegen vergleichsweise langsam), Gezeitenwechselwirkung<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-15b: mit 60 Jupitermassen das Schwergewicht. Er f\u00e4llt in die Kategorie der extrem seltenen und noch wenig erforschten \u201eBraunen Zwerge\u201c (Mittelding zwischen einem Planeten und einem Stern)<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-12b: jupitergro\u00dfer Planet, Gasriese, aufgebl\u00e4ht<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-13b: jupitergro\u00dfer Planet, aber doppelt so dicht wie Jupiter. Dies l\u00e4sst einen Felskern im Inneren vermuten, dichter Kern,<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-14b: jupitergro\u00dfer Planet, Gasriese<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-4b:etwas kleiner als Jupiter auf engen Orbits<\/li>\n\n\n\n<li>CoRot-5b: etwas kleiner als Jupiter auf nahem Orbit, aufgebl\u00e4hter Planet<\/li>\n\n\n\n<li>CoRoT-2b: Gasriese, der 1,4 mal gr\u00f6\u00dfer und 3,5 mal schwerer ist als Jupiter. Seine durchschnittliche Dichte betr\u00e4gt 1,5 Gramm pro Kubikzentimeter. CoRoT-Exo-2b umkreist seinen Stern \u2013 800 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt im Sternbild Schlange gelegen \u2013 in weniger als zwei Tagen in einer Entfernung, die dem sechsfachen Durchmesser seines Sterns entspricht.Aufgebl\u00e4hter Planet, junger Planet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>PLATO<br><\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>PLATO ist ein geplantes Weltraumteleskop der ESA welches zwischen 2022 und 2024 gestartet werden soll. Es ist als M-Klasse Mission im Februar 2014 ausgew\u00e4hlt worden und wird das bis dahin gr\u00f6\u00dfte Weltraumteleskop zur dedizierten Suche nach Exoplaneten sein. PLATO wird in der Lage sein eine Vielzahl erd\u00e4hnlicher Planeten zu finden und zu charakterisieren. Dadurch wird Europa die F\u00fchrungsstellung im Forschungsfeld der Exoplaneten erreichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image23.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"274\" height=\"300\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image23-274x300.png\" alt=\"image23\" class=\"wp-image-862\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image23-274x300.png 274w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image23-332x363.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image23.png 372w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Weltraumteleskop wird im Lagrangepunkt 2 platziert werden. Somit ist sicher gestellt, dass es m\u00f6glichst gut vor st\u00f6rendem Streulicht unserer Sonne abgeschirmt ist. PLATO besteht aus insgesamt 34 Teleskopen, welche mit jeweils 4 CCD Kameras pro Teleskop ausgestattet sind. Jedes CCD hat 20.34 Megapixel (4510&#215;4510 Pixel). PLATO ist somit mit einer 2766 Megapixel Kamera ausgestattet. Das ist n\u00f6tig, um damit zwei gro\u00dfe Sternfelder zwei bzw. drei Jahre und anschlie\u00dfend in einer zweiten Phase mindestens acht weitere Felder f\u00fcr zwei bis f\u00fcnf Monate zu beobachten. 1000000 Sterne werden dabei nach erd\u00e4hnlichen Exoplaneten untersucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"150\" src=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24-300x150.png\" alt=\"image24\" class=\"wp-image-863\" srcset=\"https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24-300x150.png 300w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24-700x350.png 700w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24-332x166.png 332w, https:\/\/fip-koeln.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/image24.png 998w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Da ausschlie\u00dflich helle Sterne (&lt; Mag 11) beobachtet werden, ist eine wesentlich bessere Charakterisierung der Planeten durch die Untersuchung der Transits und auch eine bessere Nachbeobachtung mit Hilfe der RV-Methode m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erzeugte Datenmenge von 10000000 hochaufgel\u00f6ster Lichtkurven stellt hohe Anforderungen an die zeitnahe Verarbeitung. Neue Methoden zur Detektion und Charakterisierung der Exoplaneten m\u00fcssen bis dahin entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rheinische Institut f\u00fcr Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung ist an der Entwicklung der Detektionspipeline beteiligt und wird auch hier seine langj\u00e4hrige Erfahrungen&nbsp; aus der Arbeit mit CoRoT und der Verarbeitung der Kepler Lichtkurven einsetzen<!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sind Exoplaneten? Seit der Mensch Planeten als Teil des heliozentrischen Weltbildes verstand und die Verwandtschaft der Sterne am Himmel mit unserer Sonne erkannte, wurde vermutet, dass auch um andere Sterne Planeten existieren (z.B. Giordano Bruni 1548-1600). 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